Übernachtung im Dorfhaus

Hemis, 18./19.7.2018

Als ich im Dorf etwas fragte, wurde mir mit der Antwort auch ein Raum zum Übernachten im Haus der Familie angeboten. So etwas hatte ich eh schon länger im Sinn gehabt, also sagte ich zu.

In der Küche, dem Zentrum des Hauses…

Der 1. Stock. Hier liegt auch mein Schlafraum, der eigentlich das Wohnzimmer der Familie ist. Es sieht so aus, als ob sie es selten nutzen würden, das soziale Leben spielt sich in der Küche ab. Nachbarn kommen auf ein Trätschchen vorbei, Oma, Opa, Enkelkind, Schwiegertochter, Tochter, Sohn…

Alle sind irgendwann da und man trinkt zu jeder Gelegenheit Tee. Süßen, aber auch gesalzenen Buttertee. Ablehnen ist irgendwie nicht drin. Auch über den ungewaschenen Apfel, den ich in die Hand gedrückt bekomme, versuche ich möglichst wenig nachzudenken und esse ihn einfach.

Abends werden Momos gekocht. Alle helfen mit. Was mich wundert, ist, dass der Mann des Hauses ganz selbstverständlich das Ausrollen und Ausstechen des Teiges übernimmt.

Die Familie hat auch Kühe, die rund ums Haus grasen. Butter wird selbst gemacht, ich habe sie zum Frühstück gegessen.

Ein schönes Erlebnis und eine gute Gelegenheit, um ein traditionelles ladakhisches Dorfhaus von innen kennenzulernen und den Tagesablauf ein wenig mitzubekommen. Außerdem eine liebe Familie, die mich sehr selbstverständlich an allem teilhaben hat lassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s