Homestay

27./28. 7. 2018

Die letzten zwei Tage habe ich wieder in dem kleinen Dorf verbracht, diesmal bei einer anderen Gastfamilie.

Gegen Abend wird noch auf dem Feld gearbeitet, die Kinder sind auch dabei.

Da die Familie, die ich schon kenne, Verwandtenbesuch und daher keinen Platz hat, vermitteln sie mir eine Übernachtungsmöglichkeit in einem anderen Haus. Das geht alles sehr unkompliziert.

Und schon sitze ich wieder in einer Küche. Vor dem Abendessen zeigt mir der sehr nette Großvater des Hauses aber noch den kleinen Tempel („Gompa“) im Dorf. Der steht ganz oben am Berg, rechts im Bild.

Der Tempel ist Avalokiteśvara geweiht, das ist der mit den vielen Armen. Rundum in den Vitrinen sind Tara-Figuren.

Ein paar Leute sitzen vor Sonnenuntergang noch zusammen und unterhalten sich.

Abends gibt es Thukpa, das ist eine sehr gehaltvolle Suppe mit Teigwaren und Gemüse. Die Nudeln werden selbst gemacht.

Ich brauche glücklicherweise nur zuzuschauen.

Der kleine Bub hat allerhand gute Ideen, während die Oma arbeitet.

Fertig: Thukpa, mit einem grünen, spinatartigen Gemüse.

Schmeckt gut, dazu trinkt man gesalzenen Buttertee. Langsam gewöhne ich mich daran.

Mein Schlafzimmer…

Und der Eingang dazu, hinter dem Vorhang…

Morgenblick…

Was sich in diesem idyllischen Gebäude verbirgt, darf man 1x raten. Rechts modern, links „local“. Letztere ist bestimmt die ökologischere Variante.

Zurück nach Leh geht es mit dem Bus, der tatsächlich jeden Nachmittag fährt. Nun weiß ich es ja schon und habe keinen Stress mehr damit.

Wieder in der „Großstadt“ (es kommt einem wirklich ein wenig so vor)…

3 Gedanken zu „Homestay

  1. Agnes Widauer

    Hallo! Wir sind gestern von unserem zweiwöchigen Hüttenurlaub im Ennstal und im Raurisertal zurückgekommen. Ich bewundere immer deine schönen Fotos! Da werden Erinnerungen wach! Toll, was du alles siehst und unternimmst! Wie geht es dir mit Tibetisch? Kannst du dich mit den Leuten unterhalten oder sprechen die einen indischen Dialekt?
    Schöne Zeit noch in Indien! Lg Agnes

    Antwort
    1. Susanne Autor

      Hüttenurlaub war wahrscheinlich auch ähnlich. 🙂 Die Leute sprechen Ladakhi, das ist ein tibetischer Dialekt, aber mit dem modernen Tibetisch wechselseitig kaum verständlich.
      Wenn Englisch nicht geht, spreche ich einfach trotzdem Tibetisch, was ich halt kann, ist eh nicht viel. Manches verstehen sie, manches nicht. Ein paar gängige Sätze bzw. Vokabeln kann ich aber auch schon in Ladakhi sagen. Sehr „basic“ allerdings.
      Danke! Dir auch alles Gute, heute ganz besonders! 🙂

      Antwort

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